Technischer Brandschutz bleibt entscheidender Faktor für den Schutz vulnerabler Menschen
Trotz rückläufiger Opferzahlen bleiben Brandrisiken in Krankenhäusern sowie Pflege- und Senioreneinrichtungen in Deutschland weiterhin auf einem kritischen Niveau. Das zeigt die aktuelle Brandstatistik des bvfa – Bundesverband Technischer Brandschutz e. V. für das Jahr 2025. Nach Einschätzung des Verbandes liegt die Hauptursache unverändert im mangelnden Einsatz automatischer Löschanlagen.
Erneut lenkt das jüngste Brandereignis in Crans-Montana den Blick auf grundlegende technische und organisatorische Fragestellungen des vorbeugenden Brandschutzes. Im Fokus der fachlichen Diskussion stehen dabei Themen wie Brandursachen, Rauch- und Zeitverläufe, Flucht- und Rettungswege, die Wahrnehmung von Gefahr sowie Evakuierungsdynamiken.
Aktuelle Herausforderungen wie Klimawandel, Bevölkerungszuwachs in den Städten und wirtschaftliche Zwänge prägen die Bautätigkeit in den Städten. Hier setzt die neue VdS-Fachtagung „Urbanes Bauen und Holzbau“ am 10.02.2026 in Köln und online an.
5.200 Fachbesucherinnen und -besucher aus 24 Ländern informierten sich am 3. Und 4. Dezember in der Koelnmesse über aktuelle Entwicklungen und Lösungen der Brandschutzbranche und tauschten sich zu aktuellen Branchentrends aus. Mit 180 Ausstellern, sechs Fachtagungen und über 100 Fachvorträgen setzte die Veranstaltung in diesem Jahr neue Bestmarken.
Rigips hat die umfassende Erweiterung seines Brandschutzkompendiums „Baulicher Brandschutz mit Rigips Glasroc F (Ridurit)“ abgeschlossen. Die aktualisierte Ausgabe liegt nun in gedruckter und digitaler Form vor.
Sicherheitsgewinn durch das Forschungsprojekt SEKUR – Teil 1
Bundesweit nimmt die Nutzung volatiler Energieträger, wie Wind- und Sonnenenergie stetig zu. Hiermit geht einher, Energie vermehrt dezentral zu gewinnen und zwischenzuspeichern. Aktuell sind gemäß Marktstammdatenregister mehr als 2,1 Mio. Heimspeicher in deutschen
Wohnhäusern verbaut, Tendenz weiter steigend.
Effektive Schadenverhütung und wirksame Brandbekämpfung
Lithiumbatterien sind zentrale Energiespeicher für mobile Geräte, Werkzeuge, Fahrzeuge und stationäre Anwendungen. Ihre hohe Leistungsfähigkeit bringt Risiken mit sich. Mechanische Schäden, thermische Einwirkungen oder fehlerhafte Ladetechnik können zu Bränden oder Explosionen führen. In Produktion und Lagerung sind daher bauliche, organisatorische und
technische Schutzmaßnahmen erforderlich. Unser Autor gibt praxisnahe Empfehlungen für mehr Sicherheit im Umgang mit Lithiumbatterien.
Leben retten durch Druckbelüftungsanlagen in Hochhäusern
Es ist ein Schreckensszenario wie im Kino, das man sich kaum vorstellen mag: Es brennt in einem Wolkenkratzer! Wie können Personen in einem Gebäude vor Feuer, Rauch und giftigen Gasen geschützt werden? Wie gelangen sie unversehrt nach draußen und wie die Feuerwehr samt Rettungsgerät schadlos hinein?
Evakuierungseinheiten temporär im Neubau installiert
Die Häfele SE & Co. KG, ein international tätiges Unternehmen für Beschlagtechnik, elektronische Schließsysteme, Beleuchtung und Gebäudevernetzung, errichtet in Nagold ein neues Dynamikzentrum mit rund 11.900 m² Geschossfläche.
WTA-Regeln für den Brandschutz im Bestand – Teil 1
Beim Planen und Umbauen von Bestandsgebäuden geraten Brandschutzanforderungen häufig in Konflikt mit bestehenden Strukturen und historischen Materialien. Da geltende Vorschriften in der Regel für Neubauten entwickelt wurden, fehlen klare technische Regeln für den Brandschutz im Bestand. Um diese Lücke zu schließen, entwickelt die Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft (WTA e. V.) seit 2019 praxisorientierte Merkblätter. Sie bieten Planenden und Behörden Orientierung, wie sich Brandschutz, Bestandsschutz und Denkmalpflege fachgerecht in Einklang bringen lassen.