Holz als nachwachsender, ökologischer Rohstoff überzeugt im Bauwesen durch seine Klimafreundlichkeit und vielseitige gestalterische und konstruktive Möglichkeiten. Wo Rohre oder elektrische Leitungen Wände und Decken durchqueren, müssen Abschottungen eingebaut werden, die den Feuerwiderstand des Bauteils nicht verschlechtern. Da sich Holz unter Brandeinwirkung anders verhält als massive Materialien, sind hier speziell geprüfte Lösungen notwendig.
Frequenzumrichter und Entrauchungsventilatoren: ein schwieriger, aber gangbarer Weg
Brandschutz und Entrauchung sind immer auch Investitionen in Sicherheit. Trox X-Fans setzt bei seinen drehzahlgeregelten Entrauchungsventilatoren auf die „ACH580“-Frequenzumrichter von ABB. Entscheidend ist dabei der Override-Modus, der im Brandfall die sichere Evakuierung ermöglicht – selbst unter extremen Bedingungen bis 600 °C. Die Kombination von Ventilator und Frequenzumrichter sorgt nicht nur für Energieeffizienz und schonenden Betrieb im Alltag, sondern auch für maximale Zuverlässigkeit im Ernstfall.
Sicherheitsgewinn durch das Forschungsprojekt SEKUR – Teil 2
Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien gewinnt die sichere Stromspeicherung im privaten Bereich an Bedeutung. Lithiumbasierte Heimspeicher ermöglichen eine effizientere Energienutzung, bringen jedoch zusätzliche Sicherheitsanforderungen mit sich. Im Störungs- oder Brandfall können komplexe Gefahrenlagen entstehen, die schnelle Entscheidungen erschweren. Zudem ist das Wissen zum richtigen Verhalten im Havariefall bislang begrenzt und stellt Praxis und Entwicklung vor Herausforderungen.
Mit der Eröffnung des Westfield Hamburg-Überseequartiers hat die HafenCity ein neues Herzstück erhalten – offen zur Elbe, lebendig, vielfältig und mit Strahlkraft weit über Hamburg hinaus. Damit sich Besucherinnen und Besucher in diesem hochfrequentierten Stadtraum sicher bewegen können, wurden auch beim Brandschutz und bei der Luftqualität keine Kompromisse gemacht.
Großprojekt mit höchsten Brandschutz-Anforderungen
Mit dem Entwurf des Quartierensembles „FOUR Frankfurt“ löst das Architekturbüro UNS (United Network Studio) eine anspruchsvolle Aufgabe: In einem über Jahrzehnte vorwiegend von Banken geprägten, innerstädtischen Areal sollte das Gesicht der Metropole Frankfurt neu geprägt werden. Projekte dieser Größenordnung stellen immer auch in Bezug auf Brandschutz eine besondere Herausforderung dar. In diesem Fall setzten die Architekten auf die Beratungskompetenz und Erfahrung von Schüco und fanden eine gangbare Lösung.
Steinwoll-Dämmung erfüllt Schall- und Brandschutzanforderungen
Das Kino International an der Berliner Karl-Marx-Allee wurde einer umfassenden, denkmalschutzgerechten Sanierung unterzogen. Im Zuge einer Schadstoffbeseitigung und zur Verbesserung des Brandschutzes wurde auf den abgehängten Decken des Denkmals die alte Karmelitdämmung aus DDR-Zeiten ausgebaut. Zur Wiederherstellung des Schallschutzes wurde auf der wellenförmigen Rabitzdecke über dem Vorführsaal ein Granulat aus nichtbrennbarer Steinwolle aufgeblasen und verdichtet.
Brandschutztüren-Recycling als nachhaltiger Weg am Bau
Der Nachhaltigkeitsgedanke spielt mittlerweile auch im Baubereich eine große Rolle. Konsequent umgesetzt wird er beispielsweise, indem Baumaterial wiederverwendet wird. Das dies durchaus auch im sensiblen Brandschutzbereich funktionieren kann, zeigt das Beispiel der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW). Hier kommen Brandschutztüren erneut zum Einsatz.
Lösungen für Wand- und Deckendurchführungen im Nullabstand
Die massiv gestiegenen Baukosten sind in Verbindung mit den aktuell höheren Finanzierungskosten ein wesentlicher Grund für das stagnierende Baugeschehen. Umso mehr wird im Geschosswohnungsbau um jeden Quadratzentimeter vermarktbare Wohnfläche gerungen. Viega unterstützt dieses wirtschaftliche Bauen durch geprüften Systemlösungen für Leitungsdurchführungen durch Trennwände und Decken mit definierter Feuerwiderstandsklasse. Damit sind auch Gemischtbelegungen beispielsweise von Schächten im Nullabstand möglich. Das spart je nach Ausstattung mehr als 35 % Bauraum.
Warum Batteriezellfertigung eine praxisorientierte und risikobasierte Brandschutzstrategie verlangt
Die Fertigung von Lithium-Ionen-Batteriezellen (LIB) und der Betrieb von Batteriespeichersystemen (BESS) unterscheiden sich brandschutztechnisch deutlich von vielen etablierten Industrieprozessen. Risiken entstehen hier primär bei Produktionsprozessen und durch Produktbesonderheiten. TÜV Süd unterstützt LIB-Hersteller und BESS-Betreiber beim Entwickeln und Umsetzen passender, risikobasierter Brandschutzstrategien.
Die FeuerTrutz 2026 bestätigt ihre Rolle als zentraler europäischer Treffpunkt für den vorbeugenden Brandschutz. Mit einem Buchungsstand von rund 80 % der verfügbaren Ausstellungsfläche verzeichnete die Fachmesse bereits im März 2026 eine hohe Nachfrage. Am 24. und 25. Juni 2026 bringt sie im Messezentrum Nürnberg Hersteller, Fachplaner, Sachverständige und Behörden zusammen.