Neue VdS-Fachtagung „Urbanes Bauen und Holzbau“
06.01.2026Aktuelle Herausforderungen wie Klimawandel, Bevölkerungszuwachs in den Städten und wirtschaftliche Zwänge prägen die Bautätigkeit in den Städten. Hier setzt die neue VdS-Fachtagung „Urbanes Bauen und Holzbau“ am 10.02.2026 in Köln und online an. Expertinnen und Experten erörtern aktuelle Szenarien, stellen interessante Fälle aus der Praxis vor und diskutieren mögliche Lösungen. Daneben bietet die Tagung viel Gelegenheit zum fachlichen Austausch mit den Referierenden und Teilnehmenden.
Neue Anforderungen an das Urbane Bauen
Urbanes Bauen bedeutet, ökologische, soziale und funktionale Aspekte in die städtebauliche Planung einzubeziehen. Ein wichtiger Treiber ist der „European Green Deal“, der auf Energieeffizienz und eine schrittweise Erreichung von Klimaneutralität abzielt. Er schlägt sich auch in der Veröffentlichung der neuen Bauproduktenverordnung nieder und stellt die Branche vor neue Herausforderungen bei der Umsetzung.
Auf der neuen VdS-Fachtagung „Urbanes Bauen und Holzbau” am 10.02.2026 werden Herausforderungen und Chancen der Gegenwart und Zukunft vorgestellt.
Bild: Clipdealer
Ein entscheidendes Mittel zur Erreichung der gewünschten Ziele ist der Holzbau, der seit geraumer Zeit im Fokus nachhaltiger Bauprojekte steht. Auch die Umnutzung bisher anderweitig genutzten Stadtraumes spielt eine wichtige Rolle.
Die Fachtagung zeigt verschiedene Lösungsansätze und Erkenntnisse aus Praxisprojekten auf.
Zu den Themen gehören unter anderem:
• Praxisbeispiele des modernen Holzbaus – Besonderheiten und Herausforderungen beim Erlangen der Baugenehmigung und bei der Ausführung
• Der Hamburg-Standard – Kostenreduzierung um jeden Preis? Ein Sachstandsbericht aus Perspektive der Feuerwehr
• Brandschutz auf der Baustelle – Anforderungen an den Brandschutz in der Bauphase vom ersten Spatenstich bis zur Fertigstellung
• Nachhaltiges Bauen – Neue Risiken, erhöhtes Schadensausmaß?
• Podiumsdiskussion: Können oder müssen wir im Sinne der Nachhaltigkeit zukünftig auf umfangreiche Löschanlagentechnik verzichten?
Zielgruppen
Die Tagung richtet sich an Architekten, Fachplaner und beratende Ingenieure für Bau und Brandschutz, Brandschutzsachverständige, Mitarbeitende von Kommunal- und Baubehörden sowie der Bauaufsicht, Berufsfeuerwehren und Brandschutzdienststellen, Brandschutzbeauftragte für die Bauunterhaltung, Zuständige bei Immobilienunternehmen und im Facilitymanagement sowie an Versicherer.
