Sicherheitsgewinn durch das Forschungsprojekt SEKUR – Teil 2
Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien gewinnt die sichere Stromspeicherung im privaten Bereich an Bedeutung. Lithiumbasierte Heimspeicher ermöglichen eine effizientere Energienutzung, bringen jedoch zusätzliche Sicherheitsanforderungen mit sich. Im Störungs- oder Brandfall können komplexe Gefahrenlagen entstehen, die schnelle Entscheidungen erschweren. Zudem ist das Wissen zum richtigen Verhalten im Havariefall bislang begrenzt und stellt Praxis und Entwicklung vor Herausforderungen.
Mit der Eröffnung des Westfield Hamburg-Überseequartiers hat die HafenCity ein neues Herzstück erhalten – offen zur Elbe, lebendig, vielfältig und mit Strahlkraft weit über Hamburg hinaus. Damit sich Besucherinnen und Besucher in diesem hochfrequentierten Stadtraum sicher bewegen können, wurden auch beim Brandschutz und bei der Luftqualität keine Kompromisse gemacht.
Voltfang setzt auf zertifizierte Brandfrüherkennung
Ein Batteriespeicherprojekt in Alsdorf zeigt, wie Energiespeicherung zur Netzstabilisierung beitragen kann. Der Systemintegrator Voltfang nutzt dabei großskalige Batteriespeicher, die Strom bedarfsgerecht ein- und ausspeichern. Für den sicheren Betrieb sorgt ein integriertes Brandfrüherkennungssystem von Hekatron Brandschutz. Es überwacht kritische Zustände innerhalb der Anlage und ermöglicht automatisierte Gegenmaßnahmen, um Risiken frühzeitig zu erkennen und die Anlagenverfügbarkeit zu gewährleisten.
Großprojekt mit höchsten Brandschutz-Anforderungen
Mit dem Entwurf des Quartierensembles „FOUR Frankfurt“ löst das Architekturbüro UNS (United Network Studio) eine anspruchsvolle Aufgabe: In einem über Jahrzehnte vorwiegend von Banken geprägten, innerstädtischen Areal sollte das Gesicht der Metropole Frankfurt neu geprägt werden. Projekte dieser Größenordnung stellen immer auch in Bezug auf Brandschutz eine besondere Herausforderung dar. In diesem Fall setzten die Architekten auf die Beratungskompetenz und Erfahrung von Schüco und fanden eine gangbare Lösung.
Neue Fenster und RWA für denkmalgeschützten Gare de Montreux
Der Schweizer Kur- und Ferienort Montreux am Genfer See begrüßt seine mondänen Gäste seit 1861 mit einem beeindruckenden, eleganten Bahnhofsgebäude im Stil des Historismus. 2017 wurde das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude umfassend modernisiert. Die Ausstattung des wichtigen Verkehrsknotenpunkts mit modernen Brandschutzlösungen war ein wichtiger Aspekt des Umbaus.
Steinwoll-Dämmung erfüllt Schall- und Brandschutzanforderungen
Das Kino International an der Berliner Karl-Marx-Allee wurde einer umfassenden, denkmalschutzgerechten Sanierung unterzogen. Im Zuge einer Schadstoffbeseitigung und zur Verbesserung des Brandschutzes wurde auf den abgehängten Decken des Denkmals die alte Karmelitdämmung aus DDR-Zeiten ausgebaut. Zur Wiederherstellung des Schallschutzes wurde auf der wellenförmigen Rabitzdecke über dem Vorführsaal ein Granulat aus nichtbrennbarer Steinwolle aufgeblasen und verdichtet.
Produktprogramm bietet Planungssicherheit bei Gipsfaserplatten
Als erster Hersteller bietet Rigips nach eigenen Angaben aus verschiedenen Gipsplattentypen bestehende Lösungen für den Bau von hochfeuerhemmenden, tragenden und raumabschließenden Wänden in Holzrahmen- beziehungsweise Holztafelbauweise für die Gebäudeklassen 4 und 5 an.
Brandschutztüren-Recycling als nachhaltiger Weg am Bau
Der Nachhaltigkeitsgedanke spielt mittlerweile auch im Baubereich eine große Rolle. Konsequent umgesetzt wird er beispielsweise, indem Baumaterial wiederverwendet wird. Das dies durchaus auch im sensiblen Brandschutzbereich funktionieren kann, zeigt das Beispiel der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW). Hier kommen Brandschutztüren erneut zum Einsatz.
So wird richtlinienkonforme Sicherheitstechnik Realität
Die Planung elektronischer Sicherheitstechnik in modernen Bauprojekten ist durch verschiedene Anforderungen – etwa aus Versicherungsbedingungen, Brandschutz, KRITIS-DachG, NIS-2-Richtlinie sowie dem Bau- und Regelwerk – komplex. Eine frühzeitige Einbindung fachlicher Unterstützung kann dazu beitragen, Risiken zu reduzieren und Kosten effizient zu steuern. Der Planungsservice von Telenot unterstützt Bauherren und Planer von der Konzeptphase bis zur Inbetriebnahme und sichert eine durchgängige Berücksichtigung sicherheitstechnischer Aspekte.
Lösungen für Wand- und Deckendurchführungen im Nullabstand
Die massiv gestiegenen Baukosten sind in Verbindung mit den aktuell höheren Finanzierungskosten ein wesentlicher Grund für das stagnierende Baugeschehen. Umso mehr wird im Geschosswohnungsbau um jeden Quadratzentimeter vermarktbare Wohnfläche gerungen. Viega unterstützt dieses wirtschaftliche Bauen durch geprüften Systemlösungen für Leitungsdurchführungen durch Trennwände und Decken mit definierter Feuerwiderstandsklasse. Damit sind auch Gemischtbelegungen beispielsweise von Schächten im Nullabstand möglich. Das spart je nach Ausstattung mehr als 35 % Bauraum.