Neue Fenster und RWA für denkmalgeschützten Gare de Montreux
Der Schweizer Kur- und Ferienort Montreux am Genfer See begrüßt seine mondänen Gäste seit 1861 mit einem beeindruckenden, eleganten Bahnhofsgebäude im Stil des Historismus. 2017 wurde das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude umfassend modernisiert. Die Ausstattung des wichtigen Verkehrsknotenpunkts mit modernen Brandschutzlösungen war ein wichtiger Aspekt des Umbaus.
Steinwoll-Dämmung erfüllt Schall- und Brandschutzanforderungen
Das Kino International an der Berliner Karl-Marx-Allee wurde einer umfassenden, denkmalschutzgerechten Sanierung unterzogen. Im Zuge einer Schadstoffbeseitigung und zur Verbesserung des Brandschutzes wurde auf den abgehängten Decken des Denkmals die alte Karmelitdämmung aus DDR-Zeiten ausgebaut. Zur Wiederherstellung des Schallschutzes wurde auf der wellenförmigen Rabitzdecke über dem Vorführsaal ein Granulat aus nichtbrennbarer Steinwolle aufgeblasen und verdichtet.
Produktprogramm bietet Planungssicherheit bei Gipsfaserplatten
Als erster Hersteller bietet Rigips nach eigenen Angaben aus verschiedenen Gipsplattentypen bestehende Lösungen für den Bau von hochfeuerhemmenden, tragenden und raumabschließenden Wänden in Holzrahmen- beziehungsweise Holztafelbauweise für die Gebäudeklassen 4 und 5 an.
Brandschutztüren-Recycling als nachhaltiger Weg am Bau
Der Nachhaltigkeitsgedanke spielt mittlerweile auch im Baubereich eine große Rolle. Konsequent umgesetzt wird er beispielsweise, indem Baumaterial wiederverwendet wird. Das dies durchaus auch im sensiblen Brandschutzbereich funktionieren kann, zeigt das Beispiel der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW). Hier kommen Brandschutztüren erneut zum Einsatz.
So wird richtlinienkonforme Sicherheitstechnik Realität
Die Planung elektronischer Sicherheitstechnik in modernen Bauprojekten ist durch verschiedene Anforderungen – etwa aus Versicherungsbedingungen, Brandschutz, KRITIS-DachG, NIS-2-Richtlinie sowie dem Bau- und Regelwerk – komplex. Eine frühzeitige Einbindung fachlicher Unterstützung kann dazu beitragen, Risiken zu reduzieren und Kosten effizient zu steuern. Der Planungsservice von Telenot unterstützt Bauherren und Planer von der Konzeptphase bis zur Inbetriebnahme und sichert eine durchgängige Berücksichtigung sicherheitstechnischer Aspekte.
Lösungen für Wand- und Deckendurchführungen im Nullabstand
Die massiv gestiegenen Baukosten sind in Verbindung mit den aktuell höheren Finanzierungskosten ein wesentlicher Grund für das stagnierende Baugeschehen. Umso mehr wird im Geschosswohnungsbau um jeden Quadratzentimeter vermarktbare Wohnfläche gerungen. Viega unterstützt dieses wirtschaftliche Bauen durch geprüften Systemlösungen für Leitungsdurchführungen durch Trennwände und Decken mit definierter Feuerwiderstandsklasse. Damit sind auch Gemischtbelegungen beispielsweise von Schächten im Nullabstand möglich. Das spart je nach Ausstattung mehr als 35 % Bauraum.
Warum Batteriezellfertigung eine praxisorientierte und risikobasierte Brandschutzstrategie verlangt
Die Fertigung von Lithium-Ionen-Batteriezellen (LIB) und der Betrieb von Batteriespeichersystemen (BESS) unterscheiden sich brandschutztechnisch deutlich von vielen etablierten Industrieprozessen. Risiken entstehen hier primär bei Produktionsprozessen und durch Produktbesonderheiten. TÜV Süd unterstützt LIB-Hersteller und BESS-Betreiber beim Entwickeln und Umsetzen passender, risikobasierter Brandschutzstrategien.
Die FeuerTrutz 2026 bestätigt ihre Rolle als zentraler europäischer Treffpunkt für den vorbeugenden Brandschutz. Mit einem Buchungsstand von rund 80 % der verfügbaren Ausstellungsfläche verzeichnete die Fachmesse bereits im März 2026 eine hohe Nachfrage. Am 24. und 25. Juni 2026 bringt sie im Messezentrum Nürnberg Hersteller, Fachplaner, Sachverständige und Behörden zusammen.
Mit der DIN EN 81-76 gilt seit Januar 2026 erstmals eine verbindliche europäische Norm für Evakuierungsaufzüge. Ein Paradigmenwechsel im Brandschutz mit konkreten Folgen für Planer, Errichter und Betreiber.
Brandschutz steht längst nicht mehr nur für Sicherheit im Ernstfall – er ist zu einem integralen Bestandteil ganzheitlicher Planung geworden. Für Architekten, Fachplanende und das ausführende Handwerk bedeutet das: Anforderungen werden komplexer, Schnittstellen vielfältiger und die Verantwortung größer. Themen wie serielle Bauweisen, Holzbau, Denkmalschutz, Bestandssanierung oder neue Nutzungskonzepte erfordern Fachwissen, einen Blick über den Tellerrand und gegebenenfalls auch ein Umdenken – technisch, organisatorisch und zunehmend auch digital.