In vielen Bereichen werden Gebäude häufig durch Lichtplatten, -kuppeln und -bänder mit Tageslicht versorgt. Diese Ausstattung birgt eine mögliche Durchsturzgefahr. Hier ist die Umsetzung eines passenden Sicherheitskonzeptes von höchster Wichtigkeit. Wie z.B. im neuen Gebäudekomplex der Unternehmensgruppe Sicon.
Glasdächer auf Einkaufszentren – ein architektonischer Blickfang. Meist sieht man nicht, wie viel Arbeit und Know-how in diesen großflächigen Konstruktionen steckt. Denn die Anforderungen sind auch in Bezug auf die Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) individuell und oftmals komplex.
In großen Hallen mit Metallverarbeitung stoßen herkömmliche Brandmeldesysteme aufgrund hoher Decken, einer erhöhten Brandlast und störenden Lichtreflexionen meist an ihre Grenzen. Vor dieser Herausforderung stand auch die MKM Mansfelder Kupfer und Messing GmbH.
Zwischen Bankenviertel, Westend und Europaviertel entsteht im Herzen von Frankfurt der Grand Tower, der derzeit höchste Residential Tower Deutschlands. In Gebäuden dieser Größenordnung dient ein RDA-System dazu, den komplexen brandschutztechnischen Anforderungen in Hochhäusern zu entsprechen.
Abgasanlagen und Brandschutz gehen Hand in Hand. Denn historisch gesehen waren solche Anlagen eng mit der Entwicklung von Gebäuden und der Feuerungstechnik verbunden. Noch heute gibt es zahlreiche Vorschriften, Verordnungen und Richtlinien, die Abgasanlagen und Brandschutz zusammenbringen.
Porenbeton ist ein mineralischer Baustoff, der keine brennbaren Bestandteile enthält und gemäß DIN 4102-1 und DIN EN 13501-1 der höchsten Baustoffklasse A1 „nichtbrennbar“ zugeordnet ist. Im Brandfall entwickelt er weder Rauch noch giftige oder entzündbare Gase, trägt nicht zur Brandausbreitung bei und verformt sich auch unter großer Hitzeeinwirkung nur gering.
Der Feuerschutzvorhang „FlexFire“ von Hörman besteht aus V4A-Draht verstärktem Glasfilamentgewebe, ist 0,5 mm dick und in Abmessungen von bis zu 5 x 5 m erhältlich.
Als die Feuerlöscheinrichtung eines Tanklagers erhebliche Mängel aufwies, sollte TÜV SÜD Industrie Service ein Sanierungskonzept validieren. Es wurde ein alternatives Konzept vorgeschlagen und umgesetzt, dessen zentraler Bestandteil der Schadensbegrenzung in der Brandfrüherkennung mit Wärmebildkameras besteht.
Nicht immer können in der Praxis Abschottungen, genau wie es der jeweilige Verwendbarkeitsnachweis fordert, vorgenommen werden. Daher gibt es das Instrument der „nicht wesentlichen Abweichung“, um in Grenzfällen eine rechtskonforme Ausführung zu ermöglichen. Leider ist die Anwendung nicht immer ganz einfach.
In den aktuellen Fassungen vieler Landesbauordnungen wurden jetzt die Formulierungen zu Brandwänden angepasst. Eine Ausnahme für den Gebäudesockel sieht die neue Fassung nicht vor. Systeme auf Basis von Schaumglas bilden eine mineralische und brandsichere Alternative zur klassischen Sockelausbildung.