Partner im baulichen Brandschutz

Einfach, aber richtig

Die Münchener Firma Walter Baum GmbH Technische Isolierungen hat sich neben technischer Dämmung und Service auf den baulichen Brandschutz spezialisiert. Firma Baum arbeitet mit unterschiedlichen Arten der Abschottungen, um die Durchführungen für seine Bauherren sicher und zulassungskonform zu verschließen, so dass sich Feuer und gefährliche Rauchgase im Brandfall gar nicht erst weiterverbreiten können.

Als Isolier-Fachbetrieb ist Walter Baum im süddeutschen Raum Ansprechpartner, wenn es um Wärme- und Kälteisolierungen, die Zuschnitte von Sonderblechen oder den Brandschutz in der Haustechnik von Neubauten und Gebäudesanierungen geht (www.baum-isolierungen.de). Gegründet wurde der Isolier- Fachbetrieb im Jahr 1969 im Herzen Münchens von Walter Baum Senior, der das Unternehmen dann an seine Söhne Walter und Peter übergeben hat. Mit zunehmendem Auftragsvolumen gründete Peter Baum eine eigene Firma für den Innenausbau, Schall- und Brandschutz, während Walter Baum Junior im väterlichen Betrieb die Schwerpunkte technische Isolierungen und baulicher Brandschutz weiter ausbaute. Mit dem Umzug in die Betriebsräume am Messegelände in München Riem im Jahr 2003 trug die Baum GmbH dem stetigen Wachstum Rechnung und richtete eine eigene Werkstatt für Sonderbleche ein. Im baulichen Brandschutz bietet Walter Baum den Bauherren und Fachplanern maßgeschneiderte Konzepte, um bspw. Rohr- und Kabeldurchführungen der Haustechnik gemäß der gesetzlichen Anforderungen und im richtigen Kosten-Leistungsverhältnis abzuschotten. „Wir haben uns mit fast 50 Jahren im Handwerk den Ruf erarbeitet, unseren Kunden ein zuverlässiger Partner zu sein und Qualität zu verbauen. Das erwarten wir auch von unseren Lieferanten, die uns in der Baustellenabwicklung unterstützen und mit uns auf dem neuesten Stand der technischen Entwicklung zusammenarbeiten“, führt Geschäftsführer Walter Baum aus.

Feuer und Rauchgase abschotten

Im Auftrag der öffentlichen Hand hat die Walter Baum GmbH bspw. drei Schulen im Raum Rosenheim nach den neuesten Brandschutz-Anforderungen umgebaut oder die Stadthalle in Germering brandschutztechnisch saniert. Dazu gehörte neben dem Verpressen von Brandschutzklappen, dem Verschließen von Bauteilfugen und dem Einbau von Brandschutzverkleidungen an Lüftungskanälen auch die fachgerechte Abschottung von Rohren und Kabeln sowie die Dokumentation aller durchgeführten Brandschutzmaßnahmen, die Baum in Zusammenarbeit mit Hilti durchführte. Auch auf der Baustelle eines Depots an der Autobahn im Münchener Stadtteil Daglfing schottete Walter Baum an die 120 Durchführungen mit verschiedenen Hilti Brandschutz-Lösungen ab, um im Brandfall Leben zu retten und materielle Schäden zu begrenzen. Diese hochwertigen Rohr-, Kabel- und Kombiabschottungen sorgen dafür, dass die Brandabschnitte, die der Planer im Brandschutzkonzept ausweist, auch tatsächlich funktionieren und weder Feuer noch Rauchgase die Abschottung passieren.

Passende Brandschutzprodukte

„Der Brandschutz nahm bei dem Bauvorhaben in Daglfing einen hohen Stellenwert ein, sodass wir hier nahezu unsere gesamte Expertise einbringen konnten. Unsere Installateure haben je nach Beschaffenheit der Durchführung und der abzuschottenden Materialien ein gutes Dutzend verschiedene Hilti Brandschutzprodukte verbaut“, erzählt Baum. „An Hilti schätze ich neben der hohen Qualität der Brandschutzprodukte auch ihre ständige Verfügbarkeit in der lokalen Münchner Hilti Verkaufsniederlassung“, ergänzt sein Mitarbeiter Anton Giggenbach. Der erfahrene Installateur schottet die meisten Durchführungen nach eigenem Ermessen ab und schließt sich nur in Spezialfällen mit dem Firmeninhaber und dem Beratungsteam von Hilti kurz. „Ich habe eigentlich fast alles mit auf dem Auto, so dass ich flexibel agieren kann“, so Giggenbach. Auf der Münchener Baustelle verbaute der Fachmann verschiedene Hilti Brandschutzprodukte wie den Brandschutz-Stopfen „CFS-PL“, die Endlos-Manschette „CFS-C EL“, die Bandage „CFS-B“ sowie die Brandschutzmasse „CP 611“ für kleinere Kabel und Rohre und den Mörtel „CP 636“ für Klappen und Kombischotts. „Auf der Baustelle des Depots wurde viel Wert auf sauberes Arbeiten gelegt. Wir haben daher einige Schotts im Sichtbereich mit Fill abgezogen und oft den Hilti Brandschutzstein „CFS-BL P“ eingesetzt. An dieser Lösung gefällt mir, dass das Verarbeiten sehr einfach ist, ohne große Verschmutzungen bewerkstelligt wird und ich weder Handschuhe, Mundschutz noch Brille tragen muss“, so Giggenbach.

Stein statt Weichschott

Bei der Abschottung von Leerrohren greift das Team der Walter Baum GmbH anstelle von Weichschotts gerne zum Hilti Brandschutzstein „CFS-BL P“; der Geschäftsführer empfiehlt seinen Bauherren vermehrt den Einsatz des Brandschutzsteins: „Der Stein kommt bei größeren Schotts zwar etwas teurer, weil größere Bereiche unbelegt bleiben. In den meisten Fällen ist der Brandschutzstein jedoch einem Weichschott vorzuziehen, denn für meine Kunden zahlt sich die Abschottung mit Brandschutzsteinen im laufenden Betrieb des Gebäudes aus. Er ist für eine Nachbelegung mit Kabeln durchsteckbar und lässt sich in älteren Schotts einfach nachbelegen. Auch die Schachtsituation ist nach unserer Erfahrung häufig problematisch und bspw. nur einseitig zugänglich. Da tun sich unsere Monteure schon um ein Vielfaches leichter, wenn sich der Brandschutzstein leicht verbauen lässt“, erläutert Walter Baum. Ein weiterer Vorteil ist der erweiterte Zulassungsumfang, der mittlerweile die Zulassungen für 90 Minuten Feuerwiderstand im Längseinbau, 30 Minuten im Quereinbau sowie mit geringerem Zulassungsinhalt auch 90 Minuten im Quereinbau umfasst. Unregelmäßige Öffnungen verschließt die Baum GmbH in Kombination mit dem Hilti Brandschutzschaum „CFS-F-FX“, der jetzt auch die Zulassungen des bisherigen Klassikers „CP 660“ integriert hat und ein umfangreicheres Anwendungsspektrum besitzt.

Partner im Brandschutz Installationsbetriebe wie die Münchner Walter Baum GmbH können durch eine hohe Expertise in den verschiedenen Maßnahmen im baulichen Brandschutz sowohl Umsatz als auch Wertschöpfung steigern. „Wir machen jetzt schon gut 35 % unseres Umsatzes mit Brandschutz, Tendenz steigend“, so Walter Baum. Diesen Trend hat auch das Unternehmen Hilti erkannt und sich vom reinen Hersteller der Brandschutzprodukte zum kompetenten Systempartner gewandelt. Die Installateure und Brandschutzspezialisten können sich bei Hilti an eine technische Beratung wenden und Schulungsangebote nutzen. Gleichzeitig erarbeitet das Unternehmen anwendungsspezifische Sonderlösungen und stellt mit einer komplett eigenständigen Produktentwicklung, -tests und Produktion in Deutschland sicher, dass die Brandschutzlösungen alle relevanten Zulassungen besitzen, gleichzeitig aber möglichst einfach, selbsterklärend und ohne Fehlergefahr eingebaut werden können. Ein Beispiel ist der Brandschutzstein, der zugeschnitten wird, das Schott „zumauert“ und auch den Meterstab zum Überprüfen der Abstände überflüssig macht. Denn wenn es um die Gesundheit, Unversehrtheit und Sicherheit der Menschen und Sachwerte in einem Gebäude geht, sollten im Brandfall weder das Material noch der Einbau Grund für hohe Schäden sein.

Schulung im Brandschutz

„Seit wir verstärkt Brandschutzsteine zur Abschottung von Rohren und Kabeln einsetzen, verzeichnen wir mehr Umsatz in unserer Sparte des baulichen Brandschutzes. Das Produkt kommt nicht nur bei meinen Monteuren gut an, sondern auch unsere Auftraggeber verlangen nach dieser Art der Abschottung“, fasst Walter Baum zusammen. Generell möchte das Unternehmen im Geschäftsbereich Brandschutz weiterwachsen: „Unser Beruf des Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutzisolierers beinhaltet als einziger auch den Brandschutz. Wir sind mit zwei Isoliermeistern, zwei weiteren Mitarbeitern und mir, die als Brandschutzfachkraft zertifiziert sind bereits ganz gut aufgestellt, aber ich möchte hier meine Mitarbeiter noch stärker schulen und fortbilden“, sagt Baum. Als Hersteller führt Hilti (www.hilti.de) nicht nur vor Ort Schulungen zum richtigen Einbau der Brandschutzprodukte durch, deren Teilnehmer beim Deutschen Institut für Bautechnik gelistet werden, sondern bietet in Zusammenarbeit mit der Technischen Akademie Südwest auch spezielle Weiterbildungen zum Fach- bauleiter Brandschutz und Brandschutzsachverständigen an.

Dokumentation mit Software-Unterstützung

Walter Baum Isolierungen bietet s vor und nach den Brandschutzmaßnahmen auch die Dokumentation der Einbausituation und arbeitet dazu seit einem guten Jahr mit dem Hilti Brandschutz-Dokumentationsmanager (https://www.hilti.de/ content/hilti/E3/DE/de/engineering/software/firestop-design-software/firestop-documentation-manager.html). Dieser macht sämtliche Abschottungen jederzeit mobil abrufbar, die relevanten Daten werden dazu von den Monteuren vor Ort auf der Baustelle eingepflegt. So entsteht eine abnahmefähige Dokumentation für Abschottungen inklusive aller Fotos und Nachweise, die besonders bei der Abstimmung zwischen Monteuren, Bauherrn, Architekten und der Bauaufsicht hilfreich ist. „Auch wenn zwei Gewerke gleichzeitig arbeiten, erleichtert die Software die Abstimmung untereinander. Wir können bspw. mit Elektrikern mit einem Blick auf das Smartphone klären, wer wann zuständig war“, so Walter Baum.

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