Löschen ist gut – Brände vermeiden ist besser. Deshalb werden in Bereichen der Informationstechnologie (EDV- und Serverräume), in Lagern (etwa Kleinladungsträger-, Gefahrstoff- und Tiefkühllager) und in Archiven mit wertvollen Gütern immer häufiger Sauerstoffreduzierungsanlagen eingesetzt. Ihre große Stärke: Sie wirken bereits, bevor sich ein Feuer entwickeln kann.
In vielen Gebäuden gibt es häufig nur ein effizientes Brandmeldesystem, da konventionelle Brandbekämpfungssysteme, wie Sprinkler- oder Gaslöschanlagen, erhebliche Schäden an der wertvollen Bausubstanz und den gelagerten Gütern verursachen können, die in vielen Fällen größer sind als die eigentlichen Brandschäden.
Die Planung von Maßnahmen für den vorbeugenden Brandschutz in der Haustechnik wird immer komplexer. Ursächlich hierfür sind sowohl die Vielzahl verschiedenartiger Rohrleitungen und Elektroleitungen, die jeweils unterschiedliche Anwendungen haben. Welche Folgen hat dies für die Technische Fachberatung?
Der Trockenbau hat in den letzten Jahren sein Image mächtig aufpoliert, erfüllt er doch dank vielseitiger Konstruktionsmöglichkeiten objektspezifische Anforderungen. Eine davon ist der vorbeugende Brandschutz. Was liegt näher, als dazu eine Verglasung anzubieten? Der für Spezial-Isoliergläser bekannte Hersteller Glastec erspart dem Kunden mit der Brandschutzverglasung „Planline 30 TB“ eine Zustimmung im Einzelfall und ergänzt sein „offenes System“ mit weiteren Eigenschaften.
Brandschutz- und Entrauchungsklappen erfüllen im Ernstfall zwar lebenswichtige Funktionen – in der Gesamtbetrachtung eines Bauprojekts sind sie aber zumeist nur eine Fußnote. Vielleicht wird gerade deshalb oft unterschätzt, dass die richtige Wahl und der sachgemäße Einbau von Brandschutzklappen beträchtlichen Einfluss auf die Bau- und Betriebskosten eines Gebäudes haben. Über den gesamten Lebenszyklus hinweg können aber beträchtliche Kosten gespart werden, ohne bei der Sicherheit von Brandschutzklappen Kompromisse einzugehen, wenn in der Auslegung die Lüftungsanlage und der anlagentechnische Brandschutz als Gesamtheit gesehen werden.
Im Brandschutz bilden die baulichen Maßnahmen das Fundament, da diese Maßnahmen unabhängig von einer Energieversorgung etc. ihre Funktion im Brandfall erfüllen. Weiterhin ist ein fachgerecht ausgeführter und instandgehaltener Brandschutz die Grundlagen aller weiteren Brandschutzmaßnahmen, egal ob es sich um anlagentechnische, organisatorische oder abwehrende Maßnahmen handelt.
Die neue Brandmelder- und Löschsteuerzentrale „Clunid FMZ6000“ ermöglicht die Steuerung anderer Bereiche der brandschutztechnischen Betriebstechnik und arbeitet abwärtskompatibel mit der bisher beiMinimax eingesetzten Technologie.
Brände in der Landwirtschaft sind oftmals mit hohen Schadensummen verbunden; nicht selten steht gar die Existenz eines Hofes auf dem Spiel. Die mit 23 % am häufigstenermittelte Brandursache sind Defekte in der Elektroinstallation, gefolgt von Brandstiftung (15 %), Überhitzung (9 %) und feuergefährliche Tätigkeiten (5 %). Auch menschliches Fehlverhalten und die Selbstentzündung von Heu und Strohstellen eine oft unterschätze Gefahr dar.
Menschen können sich schneller in Sicherheit bringen, wenn sie über Sprachdurchsagen geleitet werden. Vorausgesetzt, sie verstehen, was gesagt wird. Deshalb regeln Normen nicht nur die Ausfallsicherheit entsprechender Anlagen, sondern auch, wie verständlich deren Durchsagen sein müssen.
Seit einigen Jahren wird bereits von der digitalen Transformation gesprochen. Mit dem zunehmenden Einzug in die unternehmerische Praxis zeigt sich jetzt, dass in der Digitalisierung tatsächlich ein immenses Potenzial für mehr Effizienz, höhere Sicherheit und Wachstum steckt. Wie z.B. bei der Vernetzung von Brandmeldeanlagen.