Brandschutzkonzepte gegen brennende Lithium-Ionen-Akkus

Immer wieder wird von brennenden Handyakkus berichtet. Aber auch in Recyclingbetrieben stellen Lithium-Ionen-Akkus, die neben Handys unter anderem in Notebooks, Uhren, Taschenrechnern und Photovoltaikmodulen vorkommen, eine große Gefahr dar. „In Recyclinganlagen lagern unterschiedlichste Wertstoffe, die per se schon leicht in Brand geraten können. Befinden sich in den großen Recyclinghaufen unsachgemäß entsorgte Akkus, die beispielsweise durch den Druck der Presse oder während des Schredderns mechanisch beschädigt werden, kommt es innerhalb kürzester Zeit zu einem Brand“, erklärt Ilija Divkovic, Geschäftsführer der d & d Brandschutzsysteme GmbH. Wichtig sei für Recyclingbetriebe deshalb ein ganzheitliches Brandschutzkonzept. Denn nur mit den richtigen Komponenten – wie einer entsprechenden Sprinkler- oder Sprühwasserlöschanlage mit Schaumzumischung in Kombination mit großen Mengen Wasser – kann ein Brand schnellstmöglich bekämpft werden. Die ideale Brandschutzlösung besteht aus einer wirksamen, automatischen Löschanlage, die auf die Begebenheiten vor Ort angepasst wird. Daneben müssen bauliche und organisatorische Maßnahmen, wie eine detaillierte Einsatzstrategie der Feuerwehr, festgelegt werden. „Wenn Akkus Feuer fangen ist die Ausbreitung des Brandes ohne geeignetes Brandschutzkonzept fast nicht mehr zu stoppen. Aus diesem Grund ist es essentiell, dass der Brand direkt detektiert wird und die Brandbekämpfung umgehend beginnt. Gelingt das nicht, breitet sich das Feuer schnell aus und auch Explosionen sind nicht mehr auszuschließen“, erklärt Ilija Divkovic.

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