Branchenweit erstes UL-2684-Listing

Teledyne Flirs A40- und A70-Wärmebildkameras (die sogenannte Axx-Serie) sind die ersten Modelle, die ein US-amerikanisches UL-2684-Listing erhalten haben. Obwohl UL 2684 eine nordamerikanische Norm ist, hat der Meilenstein von Teledyne Flir auch wichtige Auswirkungen auf Europa.

Teledyne Flirs A40- und A70-Wärmebildkameras (die sogenannte Axx-Serie) sind die ersten Modelle, die ein US-amerikanisches UL-2684-Listing erhalten haben.
Bild: Flir

Teledyne Flirs A40- und A70-Wärmebildkameras (die sogenannte Axx-Serie) sind die ersten Modelle, die ein US-amerikanisches UL-2684-Listing erhalten haben.
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UL 2684 ist zwar eine nordamerikanische Produktnorm, die einen unabhängigen Maßstab für die Leistungsfähigkeit von Video- und Wärmebild-Branderkennungsgeräten bereitstellt. In Europa kann sie aber die technischen Nachweise unterstützen, die im Rahmen des jeweils geltenden europäischen Zulassungsverfahrens vorgelegt werden. Europäische regulatorische Anforderungen, CE-Kennzeichnungspflichten, relevante EN-54-Normen sowie nationale Zertifizierungssysteme wie VdS und CNPP sind davon unberührt und gelten weiterhin; die zuständige Zulassungsstelle entscheidet über die Projektfreigabe.

Was das Listing für Europa bringt

Die Kameras sind damit als Wärmebild-Branderkennungsgeräte gemäß ANSI/CAN/UL 2684 gelistet, dem Standard für Video- und Wärmebilddetektoren für Brandmeldesysteme. „Brandschutzingenieure arbeiten auf Grundlage von Nachweisen, und die stärksten Nachweise sind veröffentlichte Benchmarks, die von einem akkreditierten Labor abgesichert sind”, sagt Matthew Hasty, Global Vertical Director für Science, Automation und Early Fire Detection bei Teledyne Flir. „Genau das bringt das Listing für Europa. Es gibt denjenigen, die die technische Argumentation erstellen, eine unabhängige Grundlage, auf der sie aufbauen können.” Für Projekte, die heute in Europa geplant werden, liefert das UL-2684-Listing einen unabhängigen Nachweis, der die Spezifikation und die Zulassungsargumentation stärken kann. Es ergänzt damit das jeweils geltende europäische, nationale und projektspezifische Zulassungsverfahren.

Die Technik

Die Wärmebildtechnik arbeitet nach dem Prinzip der Sichtverbindung. Eine Kamera schützt daher das, was sich in ihrem Sichtfeld befindet. In der Praxis bedeutet dies, dass gezielt hochwertige Anlagenkomponenten überwacht werden können: eine Schaltanlage, ein Batteriegehäuse oder ein Förderbandabschnitt. Die Technologie arbeitet ergänzend zur konventionellen Branderkennung und ersetzt diese nicht. Die Kameras sind zudem multispektral: Die Erkennung erfolgt thermisch, während eine integrierte visuelle Kamera für sichtbares Licht das Bild liefert. So geht mit einem Alarm auch ein Videobild der Ursache ein. Ein Bediener kann erkennen, womit er es zu tun hat, bevor eine Anlage stillgesetzt wird. Ein Stillstand, der sich anschließend als unnötig erweist, verursacht Kosten, die der Betreiber nicht zurückerhält.

Weitere Infos zu den Wärmebildkameras und den Lösungen von Teledyne Flir unter flir.com/de-de/instruments/fire-prevention/flir-ul-listing/.

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